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Malteser Sanitätsstation Ameland

Feier zum 50. Jubiläum 2009

50 Jahre Dienst an den Ferienkindern auf Ameland 1959 - 2009

„Wir sind stolz auf diese Tradition der Hilfe“, so der damalige Diözesangeschäftsführer  Stephan  Bilstein zum Auftakt des Jubiläumsjahres 2009.  Es  sei  schon bemerkenswert, diesen Einsatz so lange lebendig zu halten. „Auf Ameland gibt es außer den beiden einheimischen Hausärzten keine Sanitäts- oder Rettungsdienststruktur, die solch einen Ansturm von Kindern bewältigen könnte“, so Bilstein. Deshalb haben die Malteser vor nun genau 50 Jahren begonnen, dort zu helfen. Seit über 25 Jahren übrigens gemeinsam mit niederländischen Maltesern aus Swalmen.

Mittlerweile haben die Malteser eine feste Sanitätsstation in Buren, um möglichst optimal helfen zu können. In Erster Linie sind es kleine Blessuren, für die Helfer gerufen werden, aber in der Chronik ist auch von der Rettung von Kindern aus dem Meer unter Einsatz des eigenen Lebens zu lesen. „Sanitätsdienst auf  Ameland  klingt  vielleicht  wie  Urlaub,  aber  wir nehmen diesen Einsatz genauso ernst wie jeden anderen“, beteuerte Stephan Bilstein. Der Kontakt zum niederländischen  Rettungsdienst  auf  der  Insel  und auf dem Festland sei über die Jahre freundschaftlich und sehr professionell geworden. „Wir kennen und mögen uns!“

Über 75 Ferienlager mit rund 6.000 Kindern und Jugendlichen  sowie  deren  Betreuer  werden  jedes  Jahr von den Maltesern betreut. Die Ferienlager zahlen je Teilnehmer einen festen Betrag für die Betreuung und können dann die vielseitigen Angebote der Malteser auf Ameland in Anspruch nehmen. Zu den Aufgaben gehört eine 24-Stunden-Bereitschaft in der Ambulanz der Sanitätsstation, wo sich kranke und verletzte Kinder jederzeit versorgen lassen können.

Nun bald im 60. Jahr ...

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